Tarkett

Ein zweites Leben für Bodenbeläge

 

Kunden fragen sich: Was ist in den Produkten enthalten? Welche Auswirkungen haben diese Materialien auf die Gesundheit und die Umwelt? Tarkett bietet seinen Kunden darum zwei sich ergänzende Instrumente: EPDs (Umweltproduktdeklarationen) für Umwelteffizienz und MHS (Materialgesundheitserklärungen) für Gesundheitsauswirkungen. Dahinter stehen wissenschaftlich belegte Daten, die von dem Bodenbelagshersteller transparent an alle Interessierten weitergegeben werden. Umweltproduktdeklarationen (EPD) enthalten detaillierte und wichtige Informationen etwa über Treibhausgasemissionen, um die Umweltauswirkungen eines bestimmten Produkts während seines gesamten Lebenszyklus zu verstehen. Die EPDs sind von zentraler Bedeutung für die Nachhaltigkeitsstrategie von Tarkett, da sie Wege aufzeigen, wie der ökologische Fußabdruck der Produkte des Konzerns verbessert werden kann. Diese Informationen konzentrieren sich in erster Linie auf Umwelt-, und nicht auf Gesundheitsauswirkungen. Darum hat Tarkett die Materialgesundheitserklärungen (MHS) für all seine Böden eingeführt. Diese unabhängig geprüften, wissenschaftlich fundierten Erklärungen sind auf der Tarkett Webseite zugänglich. 

Gute Materialien zu verwenden ist auch entscheidend für das spätere Recycling von Verlegeverschnitt und gebrauchten Bodenbelägen, dem so genannten Post-Use-Recycling. Tarkett recycelt bereits heute bei zahlreichen Produktkategorien, darunter Desso Teppichfliesen, Linoleumbeläge und homogene Vinylböden, gebrauchte Beläge am Ende ihres Lebenszyklus und fertigt daraus neue, hochwertige Böden. Das spart wertvolle Ressourcen und senkt den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid. Im Falle von homogenen Vinylböden wie zum Beispiel der Tarkett Kollektion iQ Granit sind es fast zehn Kilo CO2 eq pro recyceltem Quadratmeter. Um Produkte zu entwickeln, die recycelt und in Rohstoffe für neue Produkte umgewandelt werden können, hat Tarkett bereits 2009 das Cradle to Cradle-Designkonzept eingeführt. In Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten optimiert der Bodenbelagshersteller die eingesetzten Materialien und setzt dabei auf innovative Prozesse. Das unternehmenseigene Team für Forschung und Entwicklung hat ein Verfahren entwickelt, um den Juterücken vom Linoleum zu trennen und die Wiederverwertung der beiden Materialströme zu optimieren. Da aus der recycelten Linoleum-Paste in einem nächsten Schritt neue Linoleumböden entstehen, schließt sich der Kreislauf an dieser Stelle. Im Rahmen seines Rücknahme- und Recyclingprogramms ReStart sammelt Tarkett das alte Linoleum nach Gebrauch wieder ein. Mit jedem recycelten Quadratmeter werden rund 5,4 Kilo CO2 eq eingespart (Fotos: Tarkett).


Tarkett

Thema: Konsequente Transparenz und Post-Use-Recycling
Ausführung: EPDs (Umweltproduktdeklarationen) und MHS (Materialgesundheitserklärungen) für Bodenbeläge
Besonderheiten: Recycling von Böden, um Ressourcen zu sparen und den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid zu senken

Kontakt:
Tarkett Holding GmbH
Rheinallee 13, 67061 Ludwigshafen
Tel. 0621 / 68 17 23 00
Fax 0621 / 6 81 72 43 01
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