Redaktion EURODECORBirgit Jünger | Chefredakteurin | juenger@meininger.de
Alexander Radziwill | Redakteur | radziwill@meininger.de
Nicole Stolpmann | Redakteurin | stolpmann@meininger.de

 
 
Ausgabe 02/2019

Der Januar ist geschafft – und es ist Zeit für eine erste Bilanz. Wie waren die Messen in Frankfurt, Hannover und München? Die Heimtextil brachte ein neues Messekonzept, das insbesondere in der Halle 8.0 bei vielen gut ankam. Das DecoTeam hatte dort ein beindruckendes Areal und setzte sich nicht zuletzt dank neuen Mitgliedern wie MHZ gekonnt in Szene. Die Domotex in Hannover war wie zu erwarten in einem Jahr, in dem auch die Bau in München stattfindet, verhalten. Die Bau wiederum übertraf alle Erwartungen und stellte ihren Aussteller-Höchstwert von vor zwei Jahren ein.

Groß geschrieben wurden auf allen Messen die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Wie man Nachhaltigkeit nicht als graue Theorie, sondern lebendig und eben somit auch für den Besucher nachhaltig darstellt, zeigte beispielsweise sehr schön Tarkett auf der Messe in München. Für jede Visitenkarte, die Besucher am Stand abgaben, lässt der Bodenbelagshersteller nun durch die Organisation „i plant a tree“ einen Baum pflanzen und unterstützt damit die Aufforstung brachliegender Flächen in Deutschland. Das wurde von den Besuchern honoriert – insgesamt kamen so 5.085 Bäume zusammen. Ebenfalls ein Trend-Thema: das Overall-Konzept. Heißt: Verschiedene Bodenbeläge oder aber auch verschiedene Stoffe werden in der gleichen Optik angeboten, damit sie sowohl im Objekt- als auch Privatbereich einen einheitlichen Look bieten, aber den jeweils unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Auch das Thema Akustik hatten etliche Aussteller explizit auf dem Schirm: Zum Beispiel zeigte Geos Geilfuß in Frankfurt eine neue Akustikgardine mit schallab­sorbierenden Eigenschaften und auch drapilux präsentierte erstmals ein Akustikpaket. Auch in Backnang auf den Südbund Wohntagen drehte sich vieles um den Schall und seine Reduzierung: „Raumakustik ist das Thema der Stunde“, so Klaus Kurringer, hauptamtlicher Vorstand der Südbund eG. Wir sind gespannt – und spitzen schon mal die Ohren, was da in Zukunft noch so kommen mag.

Birgit Jünger

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