Bei Smart Home gibt's etwas mehr Offenheit

Ausgabe: 
10/2019
Nach deutlichen Umsatzrückgängen im Vorjahr hat der Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz (ViS) auf seiner Jahrestagung in Braunschweig Ende September wieder optimistischere Töne angeschlagen. Im ersten Halbjahr 2019 entwickelte sich der innenliegendem Sicht- und Sonnenschutz klar positiv. Bei Maßkonfektion insgesamt war ein Umsatzplus von 3,7 Prozent zu verzeichnen. Dick im Plus mit 19,7 Prozent ist der Insektenschutz. Auch das Wabenplissee (Umsatzplus 12,9 Prozent) war erfolgreich. Beim Plissee wurde die negative Umsatzentwicklung des Vorjahres gebremst und ein kleines Wachstum (0,8 Prozent) erreicht. Leicht im Plus (0,2 Prozent) sind Vertikallamellen; die Kurve bei Horizontallamellen (ein Minus von 5,4 Prozent) zeigt dagegen nach unten. Rollos haben ein Plus von 6.1 Prozent gezeigt, wohingegen das Doppelrollo (ein Minus von 13 Prozent) weiter schwächelt. Auch Flächenvorhänge (ein Minus von 9,2 Prozent) haben es weiterhin schwer. Positiv verlaufe die Entwicklung beim Thema Smart Home, so der ViS. Hier ist indes noch Luft nach oben – das zeigt auch unsere Strecke zum Thema in dieser Ausgabe. Der Smart Home- Zug habe bei Händlern und Endkunden noch nicht richtig Fahrt aufgenommen, sagt darin zum Beispiel Teba-Marketingleiter Gordon Boddenberg. Der Handel sei inzwischen aber sehr viel offener bei diesem Thema geworden, teilt ifasol mit.
 
Für das Gesamtjahr erwartet die Mehrzahl von Herstellern und Zulieferern ein Umsatzwachstum oder zumindest Stabilität. Als „vorsichtig zuversichtlich“ werden die Erwartungen an das kommende Jahr formuliert. Die Hersteller sind dabei etwas optimistischer als die Lieferanten: 44 Prozent der Hersteller und 29 Prozent der Zulieferer rechnen mit einer positiven Konjunktur. Ein immerhin zufriedenstellendes Jahr 2020 erwarten jeweils sechzig Prozent beider Gruppen. Mehr zum Thema Sonnenschutz finden Sie im vorliegenden Heft ab Seite 26 (Printausgabe). Mehr zur ViS-Jahrestagung bringen wir in den kommenden Ausgabe 11 der eurodecor. 

Alexander Radziwill