Redaktion EURODECORBirgit Jünger | Chefredakteurin | juenger@meininger.de
Alexander Radziwill | Redakteur | radziwill@meininger.de
Nicole Stolpmann | Redakteurin | stolpmann@meininger.de

 
 
Ausgabe 12/2014/01/2015

2014 geht, 2015 kommt – was das neue Jahr bringt? Statt auf die Glaskugel bauen wir auf die Einschätzungen unserer Branchenprofis, die wir in der Print-Ausgabe der eurodecor auf den Seiten 28 bis 35 präsentieren. Ein weiterer Indikator sind die Zahlen, die in vielen Segmenten der Branche zum Jahresende veröffentlicht wurden – und die höchst unterschiedlich ausfallen. So ist zum Beispiel die Parkettproduktion auch weiter rückläufig. Nach den Ergebnissen der internen Umfrage des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp) sank das Produktionsvolumen der Mitgliedsbetriebe von Januar bis September 2014 um insgesamt 8,2 Prozent auf 7,3 Millionen Quadratmeter. Zum einen belastet die im Verband organisierten Hersteller die angespannte wirtschaftliche  Lage in wichtigen Absatzmärkten wie Italien und Frankreich, zum andern gewinnen Marktbegleiter vor allem aus Asien und Osteuropa weiter an Boden – mit Preisen, die heimischen Herstellern das Fürchten lehren.

Ganz anders der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge FEB, der ein Wachstum von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und eine kumulierte Steigerung von 4,5 Prozent für das erste bis dritte Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahr meldet. Unbeeindruckt von der allgemeinen Wirtschaftslage konnten sich die Elastischen behaupten, teilt der Verband mit. Der FEB-Vorsitzende Ivo Schintz erklärt: „Der Wohnungsbau ist weiterhin Motor im Bauhauptgewerbe, und Wintermonate sind traditionelle Monate für Renovierung und Modernisierung. Da spielen die Elastischen ihre funktionalen Eigenschaften wie zum Beispiel die geringe Einbauhöhe, die Formatvielfalt durch Bahnenware oder modulare Systeme und das große Designpotenzial aus.“ Die aktuellen Zahlen des Heimtex-Verbands und des Verbands innenliegender Sicht- und Sonnenschutz (ViS) finden Sie auf den Seiten 16 bis 19. Sie machen beileibe nicht euphorisch, sind aber auch keine Stimmungskiller – und das ist angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Umfeldes ja gar nicht mal so übel.
Alexander Radziwill

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