Redaktion EURODECORBirgit Jünger | Chefredakteurin | juenger@meininger.de
Alexander Radziwill | Redakteur | radziwill@meininger.de
Nicole Stolpmann | Redakteurin | stolpmann@meininger.de

 
 
Ausgabe 05/2014

Wir haben keine Glaskugel, die uns verraten könnte, wie 2014 für den innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz wird. Fest steht, dass 2012 für dieses Segment ein sehr positives Jahr war, dessen Umsätze 2013 nicht wieder erreicht werden konnten. Der Flächenvorhang allerdings erzielte nach einem verhaltenen Start und einem Umsatzergebnis von -3,2 Prozent im ersten Halbjahr durch eine überraschend große Nachfrage in der zweiten Jahreshäl e ein Umsatzplus für das Gesamtjahr von zwei Prozent. Favorit der Konsumenten ist nach wie vor das Plissee (mit 1,2 Prozent im Plus), das auch insgesamt unter allen Produktgruppen den höchsten Absatz erzielt. Das starke Umsatzwachstum des Plissees aus dem Vorjahr konnte indes 2013 nicht erneut erzielt werden. „Die lang anhaltende Kälteperiode im Frühjahr hatte Auswirkungen auf Marketingaktivitäten, die im gesamten Jahr spürbar waren“, teilt der Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz (ViS) in Wuppertal mit. Und: 2013 habe sich die Wettbewerbssituation insbesondere im Niedrigpreissegment verschär . Weiterhin erfreulich verlaufe die Entwicklung der Wabenplissees, die mit Produktvorteilen wie der energiee zienten Wirkung im Sommer und im Winter sowie den Raumschall dämpfenden Eigenscha en eine zunehmend große Nachfrage erzielten. Nichts deutet darauf hin, dass das sich ändert. Rollos stagnierten 2013 mit -0,4 Prozent nahezu.

Für die Horizontal-Lamellen war 2012 aufgrund von Sanierungsstaus aus den Vorjahren das Boom-Jahr schlechthin. 2013 bewegte sich die Nachfrage wieder auf normalem Niveau, was sich zahlenmäßig aber mit einem Umsatzminus im Vergleich zum Vorjahr von 7 Prozent darstellt. Am stärksten rückläu g war mit einem Umsatzminus von 9,9 Prozent der Bereich der Vertikal-Lamellen. Das liegt vor allem in der fehlenden Nachfrage aus dem Objektbereich begründet, aber das ist noch nicht die ganze Geschichte. Mehr dazu und zu den Trends und Tendenzen 2014/2015, auch bei Markisen und Insektenschutz, haben wir für Sie ab Seite 20 in dieser Ausgabe recherchiert. Alexander Radziwill

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