GD Holz: Waldumbau mit Augenmaß

Verstärkter Anbau mit heimischen Baumarten
Dienstag, 27 August, 2019 - 11:00

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) fordert in der Diskussion um den Waldumbau in Zeiten des Klimawandels ausgewogene Lösungen, die auch zukünftig für stabile Wälder sorgen. Dazu gehört nach Ansicht des Verbands der verstärkte Anbau artenreicher Mischwälder mit heimischen Baumarten, aber auch der Einsatz von Baumarten wie der Douglasie, die sich auf bestimmten Standorten als sehr robust erwiesen hat. „Die heimische Fichte bleibt dabei die wichtigste Baumart, auch wenn sie zukünftig öfter in Mischwäldern vorkommen wird. Die Wahl des richtigen Standortes für die jeweilige Baumart und ihre Mischung mit anderen Baumarten wird zukünftig von noch größerer Bedeutung sein, um artenreiche und stabile Waldgesellschaften zu haben“, so der GD Holz. Weiterhin müsse darüber nachgedacht werden, den Waldanteil in Deutschland zu steigern, dort wo Flächen dafür besonders in Frage kommen. Die Mobilisierung von Holz im Kleinprivatwald sei ein ebenso wichtiges Anliegen.

Die wirtschaftliche Nutzung artenreicher Mischwälder sei gerade in Zeiten des Klimawandels von größter Bedeutung, weil Holz als Bau- und Rohstoff langfristig CO2 binde und neue Bäume beim Wachsen der Atmosphäre wiederum CO2 entzögen und speicherten. „Das Bauen mit Holz ist eine wirksame CO2-Senke, weil es dort langfristig gespeichert wird, also ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Klimas“, so Thomas Goebel, Geschäftsführer des GD Holz. (rad)

 

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